
Kaum zu glauben, dass die Frage „Bin ich gut genug?“ am Anfang stand. Wow, ich bin immer noch voller Energie nach dem 3-tägigen Co-Active Coaching-Modul mit mehr als 20 Coaches. Es ist wie eine Energiewelle, die sich bewegt und bewegt.
Dank eines Teams voll engagierter, unterstützender, herausfordernder, inspirierender, zentrierter, freudiger und neugieriger Trainer:innen und Assistent:innen habe ich Lernen von seiner besten Seite erlebt. Wir haben ständig Rollen gewechselt: Coach, Klient, Beobachter, Zuhörer oder einfach Mitspieler.
Die drei Tage waren auf das „Jetzt“ ausgerichtet; ja, einfach hier und jetzt als Coach bei meinem Klienten zu sein. Um zu spüren, womit der Klient nicht sein kann, d.h. Emotionen, die der Klient vermeidet. Um diese Emotionen zu benennen, tiefer zu gehen und die Orte zu erkunden, an denen der Klient nicht gerne ist. Und wir gingen noch tiefer.
Ein Prozess im Dienst unserer Klienten, die in einem emotionalen Zustand feststecken – um ihre Energie freizusetzen und in Bewegung zu kommen. Wir sehnen uns nach einem erfüllten Leben.
Für mich ist das, womit ich nicht sein kann, das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Ich bin so dankbar, dass ich während der drei Tage von Coach-Kolleg:innen in vielen unterschiedlichen Konstellationen gecoacht wurde.
Sie haben mir bewusst gemacht, was bereits in mir steckt, indem sie artikulierten, was vor sich geht, einfach bei mir waren und diese schwierige Emotion als Energiequelle genutzt haben.
Danny – ein Coach-Kollege – hat eine gute Analogie geteilt: Coaching bedeutet, eine Taschenlampe zu halten und mit der Erlaubnis der Klienten auszuleuchten, was meist im Dunklen liegt. Als ich gestern früh aufwachte, hatte ich das Bild eines Coaches als Botschafter des Lichts.
Daher greift das Co-Active Prozesscoaching auf eine Weise ein, die für Klient und Coach nicht vorhersehbar ist. Beim Co-Active Coaching geht es darum, der Intuition zu vertrauen, den Raum zu halten und sprichwörtlich „im Moment zu tanzen“.
Das habe ich auch am Samstagabend mit meiner Klientin erlebt. Und was mich stolz machte, war ihr Feedback: „Das fand ich richtig toll!“
Und ja, ich bin gut genug und dieser Beitrag ist gut genug 😉
Dieser Beitrag basiert auf den englischsprachigen Post „Ambassador of Lights“ von meinem ursprünglichen Blog „Curiosity with gusto“.